Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Fraud-Commission (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Betrugsprävention, forensische Untersuchungen und Wirtschaftskriminalität.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen noch kein verbindliches Angebot dar.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. dem individuellen Auftrag.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen unter Berücksichtigung der anerkannten fachlichen Grundsätze.
Der Auftragnehmer behält sich vor, zur Erfüllung des Auftrags qualifizierte Dritte (Subunternehmer) hinzuzuziehen, sofern dies zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung erforderlich ist.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Daten vollständig, rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass die zur Verfügung gestellten Informationen und Unterlagen wahrheitsgemäß und vollständig sind.
Verzögerungen, die durch unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung. Sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde, erfolgt die Abrechnung nach Zeitaufwand gemäß der jeweils gültigen Honorarordnung.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
Auslagen und Spesen (z. B. Reisekosten, Übernachtungskosten) werden zusätzlich zur Vergütung berechnet.
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der DSGVO.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Alle vom Auftragnehmer erstellten Berichte, Analysen, Gutachten und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
Nach vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte an den erstellten Dokumenten auf den Auftraggeber über. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Arbeitsergebnisse für seine eigenen geschäftlichen Zwecke zu verwenden.
Eine Weitergabe an Dritte oder eine Veröffentlichung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, unbeschränkt.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
Die Haftung für mittelbare Schäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen, sofern diese nicht durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden.
Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
Verträge über einzelne Projekte können von beiden Parteien aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Bei Kündigung durch den Auftraggeber ohne wichtigen Grund ist der Auftragnehmer berechtigt, die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen sowie entgangenen Gewinn anteilig zu berechnen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Fraud-Commission
Kurfürstendamm 123
10719 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0) 30 1234 5678
E-Mail: [email protected]
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Stand: 5. Juni 2026